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Die dritte Ebene: Ambulanter Urbanismus

Rund 15 Jahren dauert das Revival urbaner Interventionen bereits an, ohne dass diese sich als ernsthafte städtebauliche Kategorie etabliert hätten. Wegweisende Projekte wie Park Fiction von Christoph Schäfer und Cathy Skene, Tele-Vecindario von Inigo Manglano-Ovalle oder Flood von der Gruppe HaHa hatten, um hier sehr unterschiedliche Projekte aus der Mitte der 1990er Jahre zu nennen, erwarten lassen, dass Kunst im Kontext Stadt eine nachhaltig andere Ausrichtung erhält. Wenn eine Etablierung einer urbanen Kategorie überhaupt stattgefunden hat, so findet man sie heute leider nur in Form von Infokiosken zu zweifelhaftem Investoren-orientierten Stadtumbau oder in langweiligen Community-Projekten vor Absiedelungsprozessen bzw. ähnlichen städtischen Katastrophenszenarien. So stellt sich zwangsläufig die Frage, ob Kunst als urbane Intervention noch sinnvoll ist? Welche Möglichkeiten gibt es, Kunst als Intervention in den Kontext der Stadt besser zu integrieren?

Die dritte Ebene : Ambulanter Urbanismus_Rajakovics (download .pdf 74 KB)