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Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

 

Über das Programm

Das spezifische an dem Programm Kunst im öffentlichen Raum Steiermark ist, die Künstlerinnen und Künstler aufzufordern, sie einzuladen, sie bei ihren Vorschlägen und Ideen zu begleiten oder eigene Konzepte in die Programmdebatte einzubringen, darüber hinaus alle Ideenbringer mit Aufmerksamkeit für die erforderliche Qualität zu unterstützen. Ausgelöst wurde eine neue Betriebsamkeit auf diesem Kunstterrain durch das aktuelle Kulturförderungsgesetz des Landes Steiermark, das der öffentlichen Kunst einen hohen Stellenwert einräumt. Diese Entscheidung gründet auf neuen Strukturen, die ein professionelles und den Erfordernissen der Zeit angepasstes Planen und Handeln ermöglichen. So werden unter anderem die finanziellen Mittel nicht mehr einzelnen Bauvorhaben zugewiesen (Kunst am Bau), sondern einem Fond zugeführt. So können die in den gegenwärtigen Überlegungen der künstlerisch Schaffenden und für die Aufmerksamkeit des „Publikums“ so wesentlichen temporären Projekte umgesetzt werden.

Das Institut für Kunst im öffentlichen Raum hat es sich zum Ziel gesetzt, die Steiermark in diesem gesellschaftspolitisch so bedeutenden Kunstfeld wieder auf einen internationalen Standard zu bringen: im Interesse der Künstlerinnen und Künstler sowie im Interesse der Gemeinschaft, der vermittelt werden soll, dass es sich lohnt, die Herausforderungen der Kunst im öffentlichen Raum anzunehmen: Sei es aus Freude an überraschenden Begegnungen, aus Interesse an einer im Alltag nur selten gesprochenen Sprache oder aus Lust, anders gestellten Fragen und den dabei vermittelten Zusammenhängen nachzugehen

Künstler/innen, Gemeinden, Initiativen, Vereine und das Institut konzipiert die Aufgabenstellungen. Es gibt einen Beirat für die Projektauswahl, der aus 3 KunstexpertInnen besteht. Bei Wettbewerben gibt es auch eiene Jury. Die Entscheidung des Beirats ist eine Empfehlung.
2007 und 2008 wurden 38 Projekte realisiert, 28 davon waren temporär, 18 permanent. 2009 wurden 21 Projekte realisiert, 16 davon waren temporär, 5 permanent.